Land feiert 200 Jahre FahrRad und investiert kräftig in den Ausbau der Radweginfrastruktur – Auch der Alb-Donau-Kreis wird fahrradfreundlicher

„Was gibt es schöneres, als unsere gesegnete Heimat auf dem Rad zu erkunden. Dafür benötigen wir aber gut ausgebaute und durchgängige Fahrradrouten. Die heute bewilligten Maßnahmen sind ein weiterer Schritt um Baden-Württemberg als fahrradfreundlichstes Bundesland zu etablieren“, freut sich Manuel Hagel MdL in Stuttgart.

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg investiert im Zuge des 200-jährigen Fahrradjubiläums ca. 40 Millionen Euro in Radweginfrastruktur.

Das Förderprogramm Kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur 2017-2021, welches mehr als 350 Maßnahmen umfasst, nimmt in diesem Zuge 84 neue Projekte auf. Darunter befinden sich auch zwei aus dem Alb-Donau-Kreis. Die Gemeinde Öpfingen darf sich über einen neuen Radweg an der B311 in Richtung Oberdischingen freuen und die Stadt Erbach bekommt im Rahmen des Förderprogramms eine neue Querungshilfe in der Erlenbachstraße.

Wichtig sei auch, dass der Radwegebau an den Bundes- und Landesstraßen kontinuierlich vorangetrieben werde, so Manuel Hagel weiter.

An den Landesstraßen planen die Regierungspräsidien 2017 38 neue Vorhaben mit einer Gesamtlänge von 59 Kilometern. Davon profitiert auch die Stadt Langenau, sowie die Gemeinden Hüttisheim, Lonsee, und Dornstadt.

Zwischen Achstetten/Oberholzheim und Hüttisheim wird ein neuer 1,4 km langer Radweg gebaut, sowie auch entlang der Anschlussstelle Langenau (0,3 km), zwischen Lonsee und Lonsee/Ettlenschieß (0,5 km) und zwischen Dornstadt/Bollingen und Dornstadt (1,0 km).

Ziel müsse es sein ein flächendeckendes, durchgängiges Netz für alltagstaugliche Fahrradrouten zu schaffen, so Manuel Hagel abschließend.

Das Land und die Kommunen setzen seit 2016 gemeinsam das RadNETZ-Baden-Württemberg um. Dieses verbindet landesweit alle Ober- und Mittelzentren über definierte Hauptrouten. Insgesamt hat das RadNEtz im Zielnetz 2030 eine Länge von ca. 7000 Kilometern.