Milchschock erfordert angemessene Entlastung der Landwirte

„Die angekündigten Soforthilfemaßnahmen für die Milchbauern sind ein wichtiger Schritt hin zu einer tragfähigen Lösung der aktuell dramatischen Situation der viehhaltenden Landwirte. Es ist weiter ausdrücklich zu begrüßen, dass Berlin nun die Vorschläge prüft, die die CDU in Baden-Württemberg schon seit Jahren fordert, wie beispielsweide die Landwirte steuerlich zu erleichtern, eine Entlastung bei der Unfallversicherung und die Möglichkeit für die Branche, ihre Produktionshöchstmengen selbst festzulegen. In Krisen wie der aktuellen Milchkrise brauchen wir langfristige Lösungen, die dauerhaft und wirksam greifen“, sagten die CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Schmitt MdB und der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel MdL hinsichtlich der mindestens 100 Millionen Euro, mit welchen Milchbauern unter die Arme gegriffen werden soll. Die Milchpreise für die Bauern sind in den vergangenen Wochen teils unter 20 Cent je Liter gefallen. Um die Kosten der Landwirte decken zu können, gelten mindestens 35 Cent als nötig.

 

„Mit der Änderung des Agrarmarktstrukturgesetzes müssen wir Branchenvereinbarungen zur Milchmenge ermöglichen. Außerdem muss sowohl die Position der Erzeuger gestärkt, als auch endlich eine faire Verteilung des Preisrisikos hergestellt werden“, so Ronja Schmitt.

 

„Wir dürfen bei der aktuellen Diskussion der Milch auch die anderen Produktionszweige der Landwirtschaft nicht vergessen. Wir brauchen eine allgemeine Stärkung unserer bäuerlichen Familienbetriebe. Die Ankündigungen des baden-württembergischen Landwirtschaftsministers Peter Hauk MdL Initiativen zu prüfen, die das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für regionale Produkte, wie Milch und Fleisch stärken, ist daher ebenfalls ausdrücklich zu begrüßen“, so Landtagsabgeordneter Manuel Hagel abschließend.
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