Wasserschutzprojekt „Donauried-Hürbe“ – Manuel Hagel MdL organisiert Gespräch zwischen Vertretern der Kreisbauernverbände und Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL

„Dank des großen Einsatzes der Langenauer Landwirte ist das Wasserschutzprojekt „Donauried-Hürbe“ ein voller Erfolg. Die Qualität unseres Grundwassers spricht für sich“, so Manuel Hagel MdL in Stuttgart.

Das Wasserschutzgebiet Donauried-Hürbe mit einer Fläche von 502 Quadratkilometern ist das größte in Baden- Württemberg. Das sogenannte Donauried-Hürbe-Projekt wurde 2015 eingeführt und beinhaltete EU-Beihilfen, die an die beteiligten Landwirte ausgezahlt werden sollen. Allerdings hat die Vorgängerregierung die erforderliche Notifizierung bei der Europäischen Union falsch in die Wege geleitet, so dass die Landwirte nun um zugesagte Gelder fürchten. Nur durch eine durch die EU abgeschlossene Notifizierung darf das Land Gelder auszahlen, da sonst eine Wettbewerbsverzerrung befürchtet wird.

Da Manuel Hagel MdL den Landwirten helfen will, vermittelte er ein Gespräch zwischen Vertretern der Kreisbauernverbände und Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL in Stuttgart. „Leider sind wir hier in weitem Maße von den weiteren Entwicklungen in Brüssel abhängig, die wir nur wenig beeinflussen können. Wir werden jedoch alles daransetzen, trotz des verzögerten Verfahrens mögliche Kompensationen für die Landwirte zu erreichen“, so der Landwirtschaftsminister im Gespräch mit den Landwirten. Denkbar wäre etwa ein Ausgleich über sog. De-minimis-Beihilfen, womit rund 90 Prozent der Landwirte mit einer vollen Kompensation rechnen könnten.

„Wir müssen den freiwilligen Beitrag der Landwirte zum Wasserschutz angemessen würdigen. Denn auch die nachfolgenden Generationen werden von diesem landesweit bedeutsamen Grundwasservorkommen profitieren. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir mit Peter Hauk MdL einen Minister haben, der die Probleme erkennt, anpackt und Lösungen anbietet – sein Einsatz für die Landwirte in unserer Region ist bemerkenswert “, so Hagel.

„Nun ist aber zunächst Brüssel am Zug“, waren sich Hauk und Hagel einig, die den Vertretern die Landwirte zugleich empfahlen, sich direkt an die europäischen Entscheidungsträger zu wenden.